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Sachsenweg

Rubrik:Wandern, Mehrtagestour
Streckenverlauf:Preußisch Oldendorf-Limberg: 3,4 km, Limberg-Rödinghausen: 5,5 km, Rödinghausen-Riemsloh:14,3 km, Riemsloh-St.Annen: 5,2 km, St.Annen-Neuenkirchen: 4,9 km, Neuenkirchen-Ravensberg: 13,2 km
Ziel:Burg Ravensberg bei Borgholzhausen: Mit PKW nicht erreichbar. Günstigste Navi-Adresse: Clever Schlucht, 33829 Borgholzhausen, dort ist der gleichnamige Wanderparkplatz
Länge:46,90 km
Dauer:2 bis 3 Tage
Schwierigkeit:Leichte Mehrtagestour mit Steigungen vor allem im Wiehengebirge
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. Zwischen Rödinghausen und Überquerung der Autobahn A30 ist der Weg bis auf zwei kurze Feldweg-Verläufe barrierefrei.
Anfahrt:Alter Bahnhof, Ecke Bergstraße/Eisenbahnstraße, 32361 Preußisch Oldendorf
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Der Weg ist mit einem weißen "S" markiert.
Kartenmaterial:Von Preußisch Oldendorf bis Wehringdorf ist der Wegverlauf dargestellt in der Wanderkarte 1:25.000 "Wiehen-, Wesergebirge im Mühlenkreis Minden-Lübbecke", herausgegeben vom Kreis Minden-Lübbecke. Vom Nonnenstein bis Winkelshütten ist der Weg in der "Wanderkarte Melle" im Maßstab 1:33.000 dargestellt. Er verläuft auf diesem Abschnitt identisch mit dem ehemaligen Meller Ringweg (weißes "M"). Vollständig, wenn auch etwas unübersichtlich und nicht immer aktuell ist der Weg in der Kompass-Wanderkarte "Osnabrücker Land" im Maßstab 1:50.000 dargestellt, ISBN 978-3-99044-336-1

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Informationen zur Tour

Der Sachsenweg verbindet Wiehengebirge und Teutoburger Wald. Er beginnt auf der Burgruine am Limberg und endet an der Burg Ravensberg bei Borgholzhausen. Von Preußisch Oldendorf bis zum Limberg ist ein Zugangsweg mit gleicher Markierung ausgezeichnet. Stationen auf dem Weg sind: Rödinghausen mit Nonnenstein, Haus Kilver, Elsetal, Riemsloh, Schloss Königsbrück, Haus Brincke und Borgholzhausen

Der Weg startet am ehemaligen Bahnhof im westfälischen Preußisch Oldendorf. Von dort geht es vorbei am Gästepavillon und der Minigolfanlage hinauf auf den nördlichen Kamm des Wiehengebirges. Kurz vor Erreichen der Burgruine auf dem Limberg geht es hinunter nach Börninghausen, wo der Weg direkt an der schlichten wie schönen St.Ulricus-Kirche vorbei führt. Es folgt der Ansteig auf den südlichen Wiehengebirgskamm bis zum Aussichtsturm Nonnenstein. Unterhalb des Nonnensteins gibt es eine Seltenheit: Zwei Wald-Xylophone. In Rödinghausen verläuft der Weg vorbei an der St.Bartholomäus-Kirche. Auf dem jetzt folgenden Abschnitt ist noch oft das weiße "M" des großen Meller Ringweges zu sehen, der nicht mehr betreut wird. Beide Wege verlaufen bis Neuenkirchen auf derselben Trasse, vereinigen sich dahinter wieder und trennen sich erst hinter dem Haus Brincke bei Borgholzhausen.

An der Kollmühle wird die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen überschritten. Eine Tafel informiert über die historische Grenze. Bereits zuvor stehen viele Infotafeln der "NaturRoute Westkliver Rödinghausen" am Wegrand. Bis hinter Neuenkirchen verläuft der Sachsenweg nun in Niedersachsen. Südlich von Melle-Wehringdorf werden die Bahnstrecke Osnabrück-Hannover, die Else sowie die Autobahn A30 überquert. Danach folgt der Anstieg in den Riemsloher Wald. Es geht vorbei an der Riemsloher Hütte und einem Steinbruch mit Infotafel des Naturparks terra vita. Der Weg verläuft über das Gelände der Kinder- und Jugenhilfeeinrichtung "Hünenburg". Hier etwas aufpassen, da Markierungen fehlen. Der Weg verläuft hinter dem Gelände nach rechts Richtung Riemsloh über den "Markenweg" . 

Hinter Riemsloh geht es zunächst abwärts, später im Wald wieder aufwärts. Die Teddenhütte am Waldrand lädt zur Rast ein. Von Schiplage bis Schloß Königsbrück verläuft der Talweg X8 auf derselben Trasse wie der Sachsenweg. Der Talweg ist ein vom Teutoburger Wald-Verband unterhaltener Wanderweg von Bad Oeynhausen bis Werther. In St.Annen geht es direkt an der gleichnamigen Kirche entlang. Dahinter folgt der Wanderweg dem Verlauf des Grenzflusses Warmenau bis zum Schloss Königsbrück.  

Südlich von Neuenkirchen folgt ein nur wenig markierter Abschnitt: Am "Westring" geht es nach links einen Feldweg hinab. Unten vor einem Bach rechts halten und unterhalb eines Bauernhofs den Bach überqueren. Es geht einen schmalen Weg zwischen Weidezäunen aufwärts. Dann knickt der Weg nach links aufwärts ab. Das Ziel ist die schon hör- und sichtbare "Werther Straße" (K214). Oben rechts halten, an einem kleinen Wäldchen vorbei, dahinter an der Asphaltstraße ("Talweg") nach links zur "Werther Straße". Bei Theenhausen wird die Grenze zu Nordrhein-Westfalen überschritten. Der Weg verläuft bis zum Endpunkt wieder in NRW.

Hinter Haus Brincke trennen sich die Markierungen "M" und S". Der Sachsenweg verläuft weiter geradeaus. Kurz vor Erreichen der "Bielefelder Straße" (von Werther nach Borgholzhausen) etwas aufpassen: Hier fehlen Markierungen. Es geht nach rechts in die "Winkelshütter Straße". Jenseits der L647 ("Meller Straße") führt der Weg hinauf in den Wald, später abwärts nach Borgholzhausen. Hier verläuft der Weg einige Meter parallel mit dem X25 (Schau-ins-Land-Weg) sowie später mit dem Genießerweg und dem Hermannsweg, die beide bestens markiert sind. Aus dem Ort hinaus verlaufen jedoch alle Wege auf getrennten Trassen. Später treffen sich die drei Wege wieder, trennen sich aber bald wieder. Während Hermannsweg und Genießerweg den direkten Weg zur Burg Ravensberg nehmen, macht der Sachsenweg einen Schlenker durch die Clever Schlucht und kommt von Osten auf die Burg Ravensberg zu. Hier ist der Endpunkt des Sachsenweges erreicht. Wer zurück nach Borgholzhausen will, kann das über die kürzere Trasse des Hermannsweges tun.      

Cafes in Wegnähe gibt es in Preußisch Oldendorf, Rödinghausen, Riemsloh, Neuenkirchen und Borgholzhausen.

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