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Rundwanderweg Piesberg

Rubrik:Wandern, Kurzwanderung
Start:Museum Industriekultur
Ziel:Museum Industriekultur
Länge:7,42 km
Dauer:2 Stunden
Schwierigkeit:Aufgrund der vielen Varianten ist die Tour individuell gestaltbar. Der Treppenaufstieg zur Felsrippe (wer die Tour in die andere als die beschriebene Richtung unternimmt) erfordert etwas Kondition, es stehen Verschnauf-Bänke an der Treppe.
Anfahrt:Parkplatz des Museums Industriekultur, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit rot-weißen Wanderweg-Schildern sowie Schildern zu den Aussichtspunkten sehr gut markiert. Der Waldpfad ist mit einem Pfeil im grünen Kreis markiert.
Kartenmaterial:An Infotafeln am Weg liegen Flyer mit dem Wegverlauf aus. Inzwischen gibt es im nordöstlichen Abschnitt eine neue Route, näher am Steinbruch entlang, die in der Karte noch nicht verzeichnet ist.

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Informationen zur Tour

Rundweg um den Piesberger Steinbruch mit Gipfelbesteigung und Einblick in unvorstellbare 300 Millionen Jahre Erdgeschichte

Der Weg rund um den Piesberg ist eine faszinierende Mischung aus Natur und Kultur. Zahlreiche Informationstafeln beschreiben kurz und lehrreich so unterschiedliche Themen wie Geologie, Kompostierung, Windkraft, Müllentsorgung, Deponiegasnutzung und Leben in Pfützen. Der Aussicht von oben entsprechend gibt es auch Wolken-Gedichte zu lesen. Allein schon der Blick von Osnabrücks höchstem Punkt, der Aussichtsplattform auf der Felsrippe, in den Steinbruch und auf das Umland macht diesen Weg zum Erlebnis.

Der Wanderweg bietet viele Varianten, weswegen die Zeitangabe von 2 Stunden nur ein Richtwert ist.  Die eigentliche Umrundung ohne "Gipfelbesteigung" ist 5,4 km (Waldpfad) bzw. 5,3 km (Straße) lang. Hinzu kommen die lohnenden Abstecher auf die drei Aussichtspunkte. Die Tour ist in beiden Richtungen möglich. In der dargestellten Route ist die Variante auf die Felsrippen-Aussichtsplattform zu sehen.  

Hinter dem Museum startet der Rundweg (Schild). Der Weg führt  aufwärts parallel zur Straße. Am Ende nach rechts und den "Fürstenauer Weg" überqueren, anschließend nach links. Wer möchte kann auch schon am Museum dem Schild "Historische Feldbahn" folgen und über die Fußgängerbrücke die Straße überqueren, anschließend links halten. Beide Varianten führen am "Fürstenauer Weg" zum Abzweig "Waldpfad", der nach rechts führt. Wer lieber an der Straße entlang geht, folgt der Straße und biegt die nächste Straße ("Lechtinger Straße") nach rechts ab. Schöner ist der Waldpfad, der sich parallel zur Straßenvariante näher am Piesberg befindet. Der Waldpfad ist markiert mit einem grünen Kreis mit Pfeil. Er schlängelt sich 1,3 km lang bis zur Ruine der Stüveschacht-Anlage. Hier triftt er auf die Straßenvariante.  Wenig später erfolgt der Aufstieg zur Aussichtsplattform "Nordblick". Wer sowohl den Aufstieg auslassen möchte als auch den direkten Weg an der Felskante entlang, geht den Weg weiter geradeaus. Zum "Nordblick" geht es rechts hoch. Oben nach rechts. An der Aussichtsplattform kann man die Treppe hinab gehen und dem Weg unterhalb der Plattform folgen, er stößt wieder auf den Aufstiegsweg. Ansonsten geht man den Hinweg zur Plattform wieder zurück und folgt dem ausgeschilderten Weg. Es gibt hier viele Varianten. Der ausgeschilderte Weg kommt dann spektakulär an die Felskante heran mit Blick auf die gegenüberliegende Felsrippe. Hier stehen viele Informationstafeln, ein Abstecher führt nach rechts hoch zu zu den Johannissteinen. Vorbei am "Labyrinth" geht es rechts hoch zum lohnenden Abstecher der Aussichtsplattform "Steinbruch". Von dort hat man einen phantastischen Blick in Millionen Jahre Erdgeschichte. Zum Rundweg geht es bergab bis zum "Knieanbetungsstein", dort nach rechts. Nach einem Hinweisschild zum Mammutbaum (sehenswert) zweigen kurz nacheinander zwei Treppenaufstiege nach rechts ab. Sie führen beide auf das Gipfelplateau des Piesberges. Wer dem Rundweg ohne Gipfebesteigung folgen möchte, geht weiter geradeaus und gelangt nach schönen Ausblicken in Richtung Süden an die Auffahrt zum Piesberg, überquert sie und folgt den Rundwanderweg-Schildern an Schienen entlang zum Ausgangspunkt. Die Brücke über den "Fürstenauer Weg" führt zurück zum Museum. Wer auf das Gipfelplateau möchte, biegt an einem der beiden Aufstiege nach rechts ab. Beide Wege treffen bald aufeinander. Am Kompostierwerk vorbei geht es auf die Felsrippe mit den markanten Windrädern. Auf der Aufsichtsplattform stehen  Infos zu Zielen, die am Horizont sichtbar sind. Einfach den Blick genießen. Für den Abstieg gibt es drei Varianten: a) den Weg zurück zum Rundweg, diesem nach rechts folgen, b) über die beiden Erdzeitalter-Treppen steil abwärts oder c) etwas sanfter in Serpentinen über den Südstieg bis zum Fuß der beiden Treppen. Von hier weiter geradeaus, nach 100 Metern begleiten die Schienen der Feldbahn den Wanderweg bis zur Fußgängerbrücke über den "Fürstenauer Weg". Diese überqueren und zurück zum Museum.  

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