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Radrundweg in die Natur der Region Uelzen - Tour 4

Rubrik:Fahrrad-Touren
Start:Uelzen
Ziel:Uelzen
Länge:52 km
Dauer:4-6 Stunden, Abkürzungen sind möglich
Schwierigkeit:schlechte Wegstrecke ca. 1 km
Anfahrt:Bahnanschluss an den Hundertwasserbahnhof Uelzen; Entdeckerbus nach Uelzen, Oldenstadt, Rosche oder Westerweyhe; mit dem Auto über die B4 oder B71 nach Uelzen oder B71 nach Hanstedt II oder B493 nach Rosche
Kartenmaterial:Die 100seitige Broschüre "Wege in die Natur der Region Uelzen" enthält das Kartenmaterial dieser und anderer Radtouren. Gegen eine Schutzgebühr von 3,00 EUR ist sie u. a. bei den Touristeninformationen im Landkreis Uelzen und beim NABU Uelzen erhältlich.
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Informationen zur Tour

52 km lange Radtour durch die Natur des Uelzener Beckens, die Wipperauniederung sowie den Uelzener Stadtwald.

Das Wipperautal bei Molzen im Morgennebel (Foto: L. Wellmann)

Das Wipperautal bei Molzen im Morgennebel (Foto: L. Wellmann)

Auf 52 km führt Sie diese Tour durch die Natur und strukturreiche Ackerlandschaft des Uelzener Beckens, die Wipperauniederung, das Feuchtgrünland der Ilmenauaue, entlang an Ostbaumalleen sowie durch den naturnahen Uelzener Stadtwald. Kleinbiotope in der Landschaft können auf dieser Tour sehr intensiv erlebt werden. An vier Standorten befinden sich Infotafeln, die Wissenswertes über die Kranich- und Moorfroschpopulation, das Vogelschutzgebiet "Ostheide" mit der Heidelerche, die Geschichte des Obstanbaus sowie über das FFH-Gebiet "Ilmenau und Nebenbäche" vermitteln.

Startpunkt der Radrundtour ist der Hundertwasserbahnhof in Uelzen. Die Tour führt durch Oldenstadt, Gr. Liedern, Hanstedt II, Molbath, Rosche, Borg, Neumühle, Bruchwedel, Dörmte, Oetzen, Riestedt, Masendorf, Molzen, Emmendorf, Kirchweyhe und Westerweyhe. Natürlich kann die Tour auch an jedem anderen beliebigen Punkt der Strecke begonnen werden, z. B. am NABU-Nest in Oldenstadt.

Highlights an und in der Nähe der Strecke sind:

der farbenprächtige Hundertwasserbahnhof in Uelzen,das Historische Zentrum Oldenstadt mit der Klosterkirche (dem alten Siedlungsursprung der heutigen Kreisstadt Uelzen),die Naturerfahrungsstätte NEST des NABU in Oldenstadt, ein naturnahes Gartengelände mit Tümpel, Bienenstand, Vogelbrutpavillon und anderen vielfältigen Biotopbausteinen zum Entdecken der Natur - insbesondere für Kinder (der Zutritt für Interessierte ist frei),das NABU-Biotop Molbath, in dem der Kranich nur 200 m vom nächsten Wohnhaus entfernt brütet; weitere Brutvögel dort sind Zwergtaucher, Nachtigall und Pirol; es gibt eine barrierefreie Beobachtungsplattform, die Blicke in das Feuchtbiotop ermöglicht; eine Infotafel weist auf die Moorfroschpopulation sowie die stark zunehmende Kranichpopulation hin,das EU-Vogelschutzgebiet "Ostheide" mit zahlreichen Vorkommen der Singvögel Ortolan und Heidelerche, die mit etwas Glück hier beobachtet werden können; während der Ortolan im Mai und Juni oft aus den straßenbegleitenden Alleebäumen singt - es klingt ungefähr wie "tji tji tji trü trü trü" - tiriliert die Heidelerche im Singflug bereits ab Mitte März über Äckern und Brachen an Waldrändern; eine Infotafel informiert über das Vogelschutzgebiet im Allgemeinen und die Heidelerche im besonderen,das Rundlingsdorf Dörmte (ein slawischer Siedlungstyp),ein Abstecher zum Wasserspeicher Stöcken, der ganzjährig Wasservögel anzieht, die sich von einer Beobachtungsplattform gut beobachten lassen; besonders eindrucksvoll ist es, wenn sich die Kraniche der Umgebung im Sommer und Herbst auf den umliegenden Feldern sammeln und mit der Dämmerung zum Schlafplatz in das Flachwasser des dann weitgehend leeren Speicherbeckens fliegen; neben verschiedenen Entenarten rasten hier auch Watvögel; ein Besuch lohnt sich für vogelkundlich Interessierte immer;ein Abstecher zu den Stöckener Speichersteinen, ein Findlingsgarten am östlichen Rand des Wasserspeicherbeckens (auf halbem Weg zwischen Rätzlingen und Stöcken),die herrliche Obstbaumalle zwischen Oetzmühle und Riestedt, an der eine Infotafel auf die Geschichte des Obstanbaus und die ökologische Bedeutung alter Hochstammsorten hinweist, das Tal der Ilmenau im FFH-Gebiet "Ilmenau mit Nebenbächen" mit einer Infotafel über die Entstehung der Landschaftsformen sowie über Tiere und Pflanzen der Feucht- und Nasswiesen an der Ilmenau,der alte, von Höfen geprägte Ortskern von Westerweyhe,die naturnahen Teile des Uelzener Stadtwaldes. 

Typische Arten, die auf dieser Tour beobachtet werden können, sind u. a. Kranich, Rotmilan, Pirol, Ortolan, Heidelerche, Moorfrosch, Schwarzspecht und Eisvogel.

Einkehrmöglichkeiten bieten sich außer in der Stadt Uelzen in nahezu allen Dörfern entlang der Route. Abkürzungen der Strecke sind möglich zwischen Klein Malchau-Jarlitz-Süttdorf-Dörmte oder zwischen Klein Malchau-Jarlitz-Rätzlingen-Stöcken-Oetzmühle oder zwischen Molzen-Woltersburg-Oldenstadt.

Eine ganz genaue Wegbeschreibung dieser Tour finden Sie unter "Weitere Informationen zum download" oder auch unter www.naturwege-uelzen.de.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programmes "Natur erleben" gefördert.

Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Infotafel an den Ilmenauwiesen bei Emmendorf (Foto: L. Wellmann)

Infotafel an den Ilmenauwiesen bei Emmendorf (Foto: L. Wellmann)

Blick in das NABU-Biotop bei Molbath (Foto: H. Lamprecht)

Blick in das NABU-Biotop bei Molbath (Foto: H. Lamprecht)

Weitere Informationen als PDF herunterladen tour_2000076_8000_download.pdf

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Urheber: NABU Uelzen e.V.

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