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Hügelgräber Heckenbeck

Adresse

37581 Bad Gandersheim, Heckenbeck
Telefon: 05382 73700
Telefax: 05382 73770
E-Mail: tourist@bad-gandersheim.de
Website: https://www.bad-gandersheim.de

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Weitere Informationen

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Auf dem Helleberg zwischen Schildhorst und Bad Gandersheim finden sich dicht neben dem Fernwanderweg E 11 und Jakobsweg noch Hügelgräber. Eine Hinweistafel informiert Sie über die Geschichte.

Informationstafel Hügelgräber Foto: Stadt Bad Ganderssheim

Informationstafel Hügelgräber Foto: Stadt Bad Ganderssheim

Im Laubwald des Nordabhanges des Hoheroth und über der Quelle am oberen Ende des Gändsegrundes liegt ein Hügelgräberfeld von mehr als 15 teils stattlichen Hügeln (max. H. um 2,5 m) auf einem Areal von 500 x 200 m zusammen. Einige Gräber zeigen Eingrabungen und Störungen, die teilweise auf Raubgrabungen zurückzuführen sein dürften, den guten Gesamteindruck des Gräberfeldes aber kaum stören können. Bei Grabungen fand man Halsringe, Spiralen, Röhrchen und Radnadeln aus Bronze.

Dieser 4000 Jahre alte Friedhof ist ein Relikt aus der Bronzezeit. In dieser Zeit hatten die auch als Hünengräber bezeichneten Erdwälle noch beachtlichere Ausmaße und waren weitaus zahlreicher vertreten. Viele wurden durch Kultivierungsmaßnahmen eingeebnet oder durch Grabräuber zerstört. Für den Grabhügelbau verwendete man Grassoden oder angeschütteten Sand. Dabei bestand der Hügelfuß aus Steineinfriedungen in Form von Steinkränzen, Mauern aus Findlingen oder Gräben. Ursprünglich wurde ein Toter durch seitliche Aufschüttung und Erhöhung begraben. Diese Art von Gräbern sind im Weser- und Leinebergland eher wenig anzutreffen, das Hauptverbreitungsgebiet liegt weiter im Norden.

Text und Bearbeitung von Günter Lampe, Delligsen

 

 

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